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Begriff Definition
Eltern-Kind Gruppen oder Loslösegruppe

In Eltern-Kind-Gruppen treffen sich Kinder und Eltern gemeinsam, deshalb eignen sie sich bereits für Kinder ab sechs Monaten. Häufig sind diese Gruppen in Trägerschaft einer Familienbildungsstätte, einer Pfarrgemeinde oder eines Familienzentrums. Die Gruppenstärke variiert abhängig vom Alter der Kinder und der Raumsituation, in der Regel werden 8 bis 12 Kinder in einer Gruppe betreut. Die Anleitung übernimmt zumeist eine pädagogische Fachkraft, Konzeption und Arbeit der verschiedenen Gruppen sind aber sehr unterschiedlich. Die Eltern-Kind-Gruppe ermöglicht erste Kontakte mit Gleichaltrigen, eine behutsame Ablösung vom Elternhaus sowie die Eingewöhnung in eine kleine Gruppe.

Au-pair

Reicht das Platzangebot im Haus, können Eltern auch ein Au-pair-Mädchen oder einen Au-pair-Jungen aufnehmen. Die jungen Erwachsenen kommen aus einem anderen Land, wohnen in der Familie und betreuen den Nachwuchs. Im Gegenzug erhalten sie Verpflegung und Unterkunft sowie ein Taschengeld von mindestens 260 Euro im Monat. Vorteile: Die Kinder werden in ihrer gewohnten Umgebung betreut, auch im Krankheitsfall ist die Versorgung gesichert. Der Nachteil: Die Aufenthaltsdauer eines Au-pairs ist auf ein Jahr beschränkt. Dann steht der Familie ein Wechsel ins Haus, der vor allem bei enger persönlicher Bindung nicht jedem Kind leicht fällt und Unruhe in den Familienalltag bringen kann.

Babysitter

Eine stundenweise Kinderbetreuung übernimmt ein Babysitter. Betreuungszeit, Bezahlung und Beschäftigungsdauer werden mündlich vereinbart, einen festen Arbeitsvertrag gibt es nicht. Diese Betreuungsform eignet sich als zusätzliche Möglichkeit, um zeitliche Freiräume zu schaffen.

Berufsausbildung in Teilzeit

Abkürzung und Verlängerung der Ausbildungszeit nach § 8 Bundesbildungsgesetz (BbiG):
Auf gemeinsamen Antrag von Auszubildenden und Ausbildenden hat die zuständige Stelle die Ausbildung zu kürzen, wenn zu erwarten ist, dass das Ausbildungsziel in der gekürzten Zeit erreicht wird. Bei berechtigtem Interesse kann sich der Antrag auch auf die Verkürzung der täglichen oder wöchentlichen Ausbildungszeit richten. Ein berechtigtes Interesse kann auch ein eigenes Kind oder die Pflege eines Angehörigen sein. Damit können insbesondere Alleinerziehende und junge Eltern durch die Verkürzung der täglichen und wöchentlichen Ausbildungszeit die Berufsausbildung und Familie vereinbaren.

Betriebskindergärten

Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist als Top-Thema in den Personalabteilungen vieler Betriebe angekommen. Um als Arbeitgeber attraktiv zu sein, bieten immer mehr Unternehmen ihren Beschäftigten Betreuungsplätze im betriebseigenen Kindergarten an - mit möglichst flexiblen Betreuungszeiten. Auch für einen Zusammenschluss mehrerer Unternehmen in einem Industriegebiet kann ein Betriebskindergarten personalwirtschaftlich interessant sein, denn die Unternehmen profitieren von verringerten Fehlzeiten und kürzerer Elternzeit ihrer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Lange Fahrzeiten zum Arbeitsplatz oder der Wunsch nach wohnortnaher Betreuung für das eigene Kind können Eltern abhalten, dieses Angebot in Anspruch zu nehmen. Die hohe Flexibilität, weil die Betreuungszeiten sich in der Regel stark an den Arbeitszeiten orientieren und finanzielle Vorteile sprechen jedoch für dieses Angebot.

Bildung und Teilhabe

Seit dem 1. Januar 2011 haben Bezieher von Kinderzuschlag oder Wohngeld für alle ihre im Haushalt lebenden Kinder einen Anspruch auf Bildungs- und Tei
lhabeleistungen. Insgesamt 2,5 Millionen Kinder profitieren von den neuen Leistungen und können besser am sozialen und kulturellen Leben in der Gemeinschaft teilnehmen.
Damit gehören nicht nur die Kinder von Eltern, die Arbeitslosengeld II, Sozialgeld oder Sozialhilfe beziehen, zu den Gewinnern. Dank des Einsatzes von Bundesfamilienministerin Kristina Schröder können auch etwa 460.000 Kinder von Eltern, die Kinderzuschlag oder Wohngeld beziehen, die neuen Leistungen in Anspruch nehmen.

Die betroffenen Kinder erhalten nun die Möglichkeit, zum Beispiel ein Musikinstrument zu lernen, Mitglied im Fußball- oder einem anderen Sportverein zu werden und an Freizeiten teilzunehmen. Der Besuch von Kursen an Volkshochschulen oder andere Aktivitäten kultureller Bildung wie Museumsbesuche, Theaterbesuche sowie museumspädagogische Angebote und Aktivitäten zur Stärkung der Medienkompetenz – mit Ausnahme von Kinovorstellungen – gehören ebenfalls dazu.

Zu den Leistungen des Bildungs- und Teilhabepakets zählen:

  • eintägige Schul- und Kitaausflüge,
  • mehrtägige Klassen- und Kitafahrten,
  • der persönliche Schulbedarf,
  • die Beförderung von Schülerinnen und Schülern zur Schule,
  • Lernförderungen,
  • die Teilnahme an einer gemeinschaftlichen Mittagsverpflegung in Schule oder Kindertageseinrichtungen,
  • die Teilnahme am sozialen und kulturellen Leben in der Gemeinschaft.

Diese Leistungen können als Geld- oder Sachleistungen gewährt werden. Durch die Sachleistungen wird sichergestellt, dass die Kinder individuell gefördert werden können. Das Kind kann Teilhabeangebote grundsätzlich in ganz Deutschland in Anspruch nehmen unter der Voraussetzung, dass der Anbieter geeignet ist und das Angebot den für die Teilhabeleistung vorgesehenen Zweck erfüllt.

Antragsweg für Bezieher von Kinderzuschlag und Wohngeld:

Für die Bildungs- und Teilhabeleistungen ist die Kommune verantwortlich, d.h. Gemeinde, Landkreis oder Stadtverwaltung. Das stellt eine bürgernahe Verwaltung sicher. Den Kinderzuschlag von bis zu 140 Euro zahlt wie bisher die Familienkasse.

Der Antragsweg für Bezieher von Arbeitslosengeld-II:

Für Arbeitslosengeld II-Bezieher setzen die Kommunen das Bildungspaket in der Regel im örtlichen Jobcenter um.

Elternbeiträge
Elterngeld: Elterngeld für Alleinerziehende

Für alleinerziehende Mütter und Väter gelten beim Elterngeld grundsätzlich dieselben Voraussetzungen wie für Elternpaare. Alleinerziehende Eltern, die im Kalenderjahr vor der Geburt ihres Kindes ein zu versteuerndes Einkommen von mehr als 250.000 Euro hatten, haben keinen Anspruch auf Elterngeld.

Ein Elternteil kann für mindestens zwei und höchstens zwölf Lebensmonate des Kindes Elterngeld erhalten. Wird das Elterngeld zum Ausgleich für wegfallendes Erwerbseinkommen bezogen, können Alleinerziehende auch die zusätzlichen zwei Partnermonate nutzen und somit allein für die vollen 14 Monate Elterngeld erhalten.

Wohnsituation

Bedingung für den Anspruch auf die zwei zusätzlichen Monate ist jedoch, dass das Kind allein bei dem Elternteil in einem Haushalt lebt, dem die elterliche Sorge oder zumindest das Aufenthaltsbestimmungsrecht allein zusteht.

Bei gemeinsamem Sorgerecht gilt das Gleiche, wenn der Elternteil mit Anspruch auf Elterngeld eine einstweilige Anordnung erwirkt hat, mit der ihm zumindest das Aufenthaltsbestimmungsrecht vorläufig zur alleinigen Ausübung übertragen worden ist.

Bei gemeinsamer Wohnung der Eltern sind die oben genannten Voraussetzungen nicht erfüllt. Ob der andere Elternteil in einer anderen Wohnung gemeldet ist oder noch einen zweiten Wohnsitz hat, ist nicht entscheidend. Es kommt hierbei auf die tatsächliche Lebenssituation an.

Gleitzeit

Bei Gleitzeit ohne Kernarbeitszeit muss lediglich das jeweils pro Woche, Monat oder Jahr festgelegte Arbeitsziel erreicht werden. Arbeitsbeginn, -dauer und -ende bestimmen Sie als Arbeit nehmende selbst. Mit Kernarbeitszeit wird Ihre tägliche Arbeitszeit hingegen innerhalb eines vorgegebenen Rahmens festgelegt.

Großeltern

Wenn Großeltern oder Verwandte die Betreuung des Nachwuchses übernehmen, bleibt das Kind in gewohnter Umgebung. Die Eltern sind zeitlich flexibel und das Kind ist auch bei Krankheit versorgt. Manchmal können allerdings unterschiedliche Erziehungsvorstellungen familiäres Konfliktpotential bergen.

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Glossary 2.7 uses technologies including PHP and SQL

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