Familie und Beruf – das gehört für viele Frauen zusammen
Immer weniger Frauen und Männer wollen oder können so leben, dass ein Partner allein, in der Regel der Mann, den Familienunterhalt sichert. Gerade für jüngere und gut ausgebildete Frauen ist es heute selbstverständlich, nach der Babypause erwerbstätig zu sein und einen Beruf auszuüben. Familie und Beruf – viele Frauen wollen heute beides.
Existenz sichern in schwierigen Lebenssituationen
Es gibt Lebenssituationen wie Trennung, Scheidung oder Arbeitslosigkeit des Partners, die es für Frauen zunehmend notwendig machen, beruflich (wieder) aktiv zu werden. Das sichert nicht nur den eigenen Lebensunterhalt, sondern trägt ganz wesentlich dazu bei, eine eigenständige soziale Absicherung aufzubauen. In Zeiten, in denen auch der BGH von geschiedenen Elternteilen mehr Eigenverantwortung fordert und Unterhaltsansprüche grundsätzlich bis zum vollendeten dritten Lebensjahr des Kindes begrenzt, (siehe ausführlicher Text unter Basisinformationen), ist das mehr als ratsam.
Wenn die Kinder größer sind ...
Viele Frauen, die für die Familie ihre Erwerbstätigkeit reduziert oder ganz aufgegeben haben, möchten beruflich wieder einsteigen, wenn die Kinder älter sind. Diese Frauen haben noch viele Erwerbsjahre vor sich, sie verfügen über vielfältige Qualifikationen und sind hoch motiviert. Mit Blick auf den demografischen Wandel und den wachsenden Bedarf an Fachkräften stellen sie ein unverzichtbares Potenzial für den Arbeitsmarkt dar.
Nicht zuletzt haben viele Frauen Freude am Beruf, bringt er doch eine Bestätigung des eigenen Könnens und soziale Kontakte mit sich.
Kurzum ...
Es gibt gute Gründe, wenn Sie wieder in den Beruf zurückkehren möchten. Bleiben Sie am Ball, auch wenn die ersten Schritte zurück in die Arbeitswelt vielleicht mühevoller als erwartet sind.